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Skiurlaub für jeden Typ

Ein Winterurlaub muss nicht daraus bestehen, sich daheim in Decken einzuwickeln und mit Tee „bewaffnet“ gegen die Kälte und den Schnee anzukämpfen.

Ein Winterurlaub kann so viel mehr bieten.

Wie wäre es da mit einem Skiurlaub in Italien oder der Schweiz?

Das Angebot an Skireisen ist fast unüberschaubar groß, zuerst solle man sich klar werden welche Ansprüche man selbst an solch einen Urlaub hat. „Will ich ein Komplettpaket mit Unterkunft, Anreise und schon bezahltem Skipass oder doch eher alles selbst zusammenstellen genau nach meinen Bedürfnissen?“ Die Preise sind so unterschiedlich wie die Angebote selbst.

Ich will bloß Action und Spaß, Erholung brauch ich keine!“ Mit diesen Ansprüchen kommt man auch mit einem schmalen Budget aus. Für diese unter euch bieten sich Pauschal-Busreisen an, bei denen einmal gezahlt wird und man Anreise, Unterkunft, Frühstück und seinen Skipass

schon hat. Doch mit Erholung ist dann aber tatsächlich nichts. Die Unterkunft ist bei solchen Reisen meist ein Mehrbettzimmer in einer Jugendherberge mit Gemeinschaftstoilette. Dem Spaß sollte dies aber trotzdem keinen Abbruch tun, ganz im Gegenteil, durch die gemeinsame Unterbringung und die Anreise lernt man auch schon andere Gleichgesinnte kennen, mit denen ihr dann zusammen die Pisten erkunden oder abends dann auf den unzähligen  „Après-Ski-Partys“ feiern könnt.

Achtet auch in der Beschreibung des Skigebietes darauf ob ein „Funpark“ vorhanden ist. Ein so genannter „Funpark“ ist ein abgesonderter Teil neben der Piste, auf dem sich Kicker, Rails, Quarterpipes und mit etwas Glück sogar eine Halfpipe befinden. Allerdings ist dies wirklich bloß für die „Actionjunkies“ unter euch geeignet, denn dort könnt ihr hohe „Airs“ (Sprünge) und lange „Slides“ vollführen. 

Ich will meinen Urlaub genießen und einfach ein bisschen Skifahren gehen.“  Auch für diese Skihasen gibt es geeignete Angebote. Rund um die meisten Skigebiete gibt es ein tolles Angebot an Hotels mit Wellness und Entspannungsmöglichkeiten. Zu beachten ist hier die Meinung anderer Gäste. Man sollte vorab schon einmal Kommentare und Bewertungen  im Internet über das entsprechende Hotel sammeln. Es kommt öfter vor, dass Hotels sich selbst groß anpreisen als „Wellnessoase“ und letztendlich nichts zu bieten haben außer einer Durchfahrtsstraße vor der Haustür oder einer Komplett-Renovierung im Haus selbst, die euch den letzten Nerv raubt.

Hat man eine Vorauswahl an Hotels getroffen, geht es nun an den Preis/Leistungs-Vergleich. Es ist besser, von Anfang an ein Budget festzulegen und dann zu schauen, welche Unterkunft euch am meisten für euer Geld bietet.  

Bei der Auswahl des richtigen Skigebietes solltet ihr euch auch genau im Klaren sein, auf welchem Niveau ihr Ski oder Snowboard fahrt, denn einige der Skigebiete bestehen zum Großteil aus Pisten für Fortgeschritte.

Die Anfänger unter euch sollten darauf achten, mit welcher Farbe die meisten Pisten auf der Übersichtskarte des Skigebietes gekennzeichnet sind. Blau steht für einen leichten Schwierigkeitsgrad, rot für einen anspruchsvolleren und schwarz für Pisten mit hohem Anspruch an den Skifahrer.

Für Anfänger sind die blauen und die roten Pisten geeignet, für die Fortgeschrittenen unter euch eher die Roten und Schwarzen. Wer von den Neulingen allerdings ganz auf Nummer sicher gehen möchte und auch einen Skilehrer an seiner Seite wissen will, sollte diesen schon von zu Hause aus buchen, da vor Ort die Nachfrage an Skikursen sehr hoch ist und es leicht passieren könnte, dass keine Kurse oder Lehrer mehr frei sind. Hier ist natürlich klar: Wer einen ganz persönlichen Skilehrer möchte, zahlt mehr als ein Teilnehmer eines Gruppen-Anfängerkurses.

Beachtet ihr diese kleinen aber feinen Tipps, sollte euer Skiurlaub, egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener, Actionjunkie oder Relaxer, ein voller Erfolg werden.


von unserem Redakteur
Philipp Kropp
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Ausgabe: 4-2011